Hochschulfinanzierungsvertrag 2015-2020

Stuttgart, 09.01.2015

„Hochschulfinanzierung sichert Spitzenstellung der Universitäten in Baden-Württemberg“

Landesrektorenkonferenz unterzeichnet Hochschulfinanzierungsvertrag „Perspektive 2020“ – Land ging auf Forderungen der Landesunis ein

 

Die heutige Unterzeichnung des Hochschulfinanzierungsvertrags durch Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid werten die Universitäten als wegweisend für die Hochschulfinanzierung in Deutschland.

„Das Land Baden-Württemberg sichert mit diesem Hochschulfinanzierungsvertrag die Spitzenstellung seiner neun Universitäten“, betonte der Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz (LRK) der baden-württembergischen Universitäten, der Freiburger Rektor Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer, bei einer Pressekonferenz. Die deutliche Stärkung der Grundfinanzierung sichere deutschlandweit und international die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit. „Das klare Bekenntnis des Landes, eine Priorität auf den Bereich Wissenschaft, Forschung und Lehre zu legen, verdient auch angesichts der künftig erforderlichen Nullverschuldung und der Schuldenbremse unseren Respekt“, meinte der Vorsitzende der LRK.

Die Überführung der befristeten Ausbauprogramme für die Bachelor- und Masterstudienplätze in die Grundfinanzierung, die Übernahme der Defizite bei den Energiekosten, für die die Universitäten zuletzt die Mittel für Forschung und Lehre um weit über 50 Millionen Euro kürzen mussten, und der seit 1998 nicht mehr erfolgte Inflationsausgleich sind wichtige Komponenten des neuen Vertrags.

Mit dem neuen Sanierungs- und Bauprogramm für Universitätsgebäude können die Universitäten ihre Eigenanteile deutlich zurückfahren. Bisher mussten sie die Realisierung von Baumaßnahmen zunehmend aus Mitteln für Forschung und Lehre erbringen.

Die Landesuniversitäten hatten die Öffentlichkeit im Sommer 2014 mit zahlreichen Aktionen auf die aktuelle Unterfinanzierung aufmerksam gemacht. „Aus unserem Slogan ‚Unis in Not‘ ist nun ‚Unis sind Zukunft‘ geworden“, sagte Schiewer. „Wir freuen uns, dass die Universitäten nicht als Kosten-, sondern als Erfolgsfaktor für das Land gesehen werden. Und das mit Recht: Allein die Landesuniversitäten erzielen eine jährliche Bruttowertschöpfung von 3,7 Milliarden Euro und jeder Euro, der netto in die Universitäten fließt, erhöht die Wertschöpfung im Land um 2,30 Euro.“ Die harten Zahlen belegten, dass die Universitäten und Hochschulen ein entscheidender Faktor für den Erfolg Baden-Württembergs seien.

PM MP Hochschulfinanzierungsvertrag

Hochschulfinanzierungsvertrag

Grußwort Prof. Dr. Dr. h.c. Schiewer - LRK-Vorsitzender

http://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/service/mediathek/

 

 

Solidarpakt III

 

Faltblatt

Studie Prof. Dr. Glücker, Universität Heidelberg (Oktober 2013) “Wirtschaftliche Bedeutung der Landesuniversitäten für das Land Baden-Württemberg

(Executive Summary-Wirtschaftliche Bedeutung)

 

Projektbericht CHE-Consult (November 2013) “Bewertung des Solidarpakts II

(Executive Summary-Bewertung Solidarpakt)

 

Gutachten CHE-Consult (September 2013) “Reste- und Rücklagenmanagement der Universitäten des Landes Baden-Württemberg

(Executive Summary-Reste und Rücklagenmanagement)